Kaufen Sie nicht gedankenlos die klebrigste Verbindung, die es gibt. Die Aufrüstung Ihrer Reifen verschlingt einen großen Teil Ihres PI-Budgets. Bleiben Sie für die D- und C-Klasse beim Originalgummi. In einer Klasse sind Straßen- oder Semislick-Reifen erforderlich, während in den Stufen S1 und S2 unbedingt Renn-Slicks erforderlich sind.
Schritt zwei: Architektur ausrichten
Beim Schalten kommt es darauf an, den Motor im optimalen Drehzahlfenster zu halten. Mit maßgeschneiderten Getrieben können Sie schlechte Werksübersetzungen reparieren, aber sie erhöhen auch die physische Masse Ihres Antriebsstrangs.
Einstellen Ihres Achsantriebs
Bevor Sie mit der Mikroverwaltung jedes einzelnen Verhältnis-Schiebereglers beginnen, optimieren Sie den Master-Final-Drive-Schieberegler und behalten Sie dabei das Telemetriediagramm im Auge. Passen Sie den Schieberegler an, bis die berechnete Höchstgeschwindigkeitslinie den Rand des Rasters reibungslos schneidet. Bringen Sie das Auto zu Ihrer Teststrecke und überprüfen Sie sofort die Leistung. Wenn Sie den Drehzahlbegrenzer betätigen, bevor Sie die Bremszone erreichen, verringern Sie die Achsübersetzung, um mehr Spielraum für die Höchstgeschwindigkeit zu schaffen.
Wenn Sie ein mehrstufiges Renngetriebe einbauen, müssen Sie Ihre individuellen Gangabstände wie eine logarithmische Kurve strukturieren. Der Luftwiderstand nimmt exponentiell zu, je schneller Sie fahren, was bedeutet, dass die höheren Gänge eng zusammengepackt werden müssen. Ihr Gangdiagramm sollte ungefähr wie eine Spielplatzrutsche aussehen und einen steilen Abfall zwischen dem ersten und zweiten Gang aufweisen, gefolgt von zunehmend engeren Abständen am oberen Ende.
Schritt drei: Antriebsumbauten
Wenn Sie Ihr Fahrzeug auf eine völlig andere Antriebsanordnung umstellen, wird sich die Art und Weise, wie es mit Kurven umgeht, grundlegend neu definieren.
Der Allradantrieb (AWD) ist der absolute König der High-Tier-Meta, weil die Off-the-Line-Traktion die massive PI-Investition amortisiert. Allradumbauten führen jedoch zu einer unangenehmen Untersteuerungsneigung im Fahrwerk. Wenn Sie in der B- oder A-Klasse einen Hinterradantrieb (RWD) einsetzen, bewahren Sie die Balance Ihres Fahrwerks und sparen wichtige PI, die Sie stattdessen für die reine Motorleistung ausgeben können.
Wenn Sie sich ganz darauf konzentrieren möchten, um die Kurven zu gleiten, statt Rundenzeiten zu fahren, brauchen Sie natürlich unbedingt ein solides RWD-Setup. Ich empfehle dringend, unseren Forza Horizon 6-Drift-Tipps durchzulesen, um Ihre Federung für maximale Seitwärtsbewegung einzustellen.
Schritt vier: Differenzialkalibrierung
Ihr Differenzial regelt, wie viel Kraft in Kurven auf das linke und rechte Rad übertragen wird. Wenn Sie dies richtig machen, wird verhindert, dass Ihr Auto durchdreht, wenn Sie auf das Gaspedal treten.
RWD- und FWD-Achsen-Tuning
Bei einachsigen Fahrzeugen müssen Sie nur einen Satz Schieber verwalten. Ihr Beschleunigungsregler bestimmt, wie stark das Differenzial sperrt, wenn Sie Gas geben. Ein höherer Prozentsatz sorgt dafür, dass sich beide Räder mit der gleichen Geschwindigkeit drehen, was zu einem kraftvollen Vortrieb aus Kurven führt, aber zu Untersteuern führt. Halten Sie bei Straßenrennen die Beschleunigung des Hinterradantriebs zwischen 40 % und 65 % gesperrt.
Ihr Verzögerungsregler bestimmt das Sperrverhalten beim Ausrollen in eine Kurve. Halten Sie diesen Wert zwischen 15 % und 30 %, um zu vermeiden, dass Sie vom Gaspedal abheben und rückwärts gegen eine Wand schleudern.
Die neue AWD-Balance
Die Tuning-Benutzeroberfläche wurde umfassend überarbeitet, damit Sie die Leistungsverteilung in drei verschiedenen Menüs klar visualisieren können: Vorne, Hinten und Mitte.
Der mittlere Balance-Schieberegler zeigt vorne ganz links und hinten ganz rechts an. Wenn Sie diese Einstellung bei einer Standardaufteilung von 50 % belassen, verhält sich Ihr Auto wie ein Muldenkipper und weigert sich abzubiegen. Schieben Sie für Straßenstrecken mit hoher Geschwindigkeit den Center Balance-Schieberegler zwischen 70 % und 85 % nach hinten. Dadurch wird eine leistungsstarke RWD-Plattform simuliert, während Ihr Sicherheitsnetz an der Vorderachse erhalten bleibt.
Schritt fünf: Feinabstimmung der Federung
Sobald Ihre Basis-Reifenaufstandsflächen, Getriebeblöcke und Differenziale fixiert sind, können Sie endlich mit der Anpassung der Federungssteifigkeit beginnen.
Reparieren Sie immer das Ende des Fahrzeugs, an dem der Fahrfehler tatsächlich auftritt. Wenn sich Ihr Auto in der Kurvenmitte nicht drehen lässt, versteifen Sie den hinteren Stabilisator nicht, denn dadurch geht wertvolle Traktion hinten verloren. Machen Sie stattdessen den vorderen Stabilisator weicher, um den vorderen Kontaktflächen mehr Nachgiebigkeit zu verleihen. Verschieben Sie Ihre Einstellregler jeweils um etwa ein Zehntel ihres Gesamtwerts, testen Sie die Ergebnisse und setzen Sie Ihre Einstellungen sofort auf den Ausgangswert zurück, wenn eine Änderung dazu führt, dass Ihre Rundenzeiten langsamer sind als zu Beginn.
