Blizzard kündigt schon seit geraumer Zeit seinen Kampf gegen World of Warcraft-Addons an. Im Laufe der 20 Jahre, in denen es das Spiel gibt, haben sich die Spieler wirklich an die Tools gewöhnt, die Hilfe und zusätzliche Informationen bieten. Allerdings wurden diese inzwischen deutlich eingeschränkt.
Add-ons werden veraltet
Vor einigen Tagen veröffentlichte der Entwickler Details zum heute erscheinenden Update, das WoW auf die März-Erweiterung Midnight vorbereiten soll. Gegen Ende der langen Liste der Updates gab es einen Hinweis auf Änderungen an den Add-ons.
Wir haben weitreichende Änderungen an den Funktionen der UI-Add-ons für Midnight vorgenommen und uns dabei vor allem darauf konzentriert, die Fähigkeit der Add-ons einzuschränken, Kampfaufgaben für den Spieler zu automatisieren.
Das bedeutet, dass nach der Veröffentlichung des Updates einige Add-ons nicht mehr funktionieren oder geändert werden. Sie können keine Updates mehr zum Gefechtsstatus geben, der in der neuen Benutzeroberfläche von Blizzard verfügbar sein wird. Das Unternehmen hat die Add-on-Entwickler vorab benachrichtigt und einige haben neue Versionen vorbereitet, die mit dem Update kompatibel sind.
Am Anfang mag es etwas chaotisch zugehen, aber auf lange Sicht soll diese Änderung eine große Verbesserung für WoW darstellen. Bisher waren Add-ons eine gewisse Notwendigkeit – Spieler, die sie nutzten, waren anderen gegenüber klar im Vorteil. Nun sollen sie, wie Game Director Ion Hazzikostas erklärt, lediglich eine optionale Ergänzung sein.
Das Ziel besteht darin, dass jemand, der fragt, ob Add-Ons für Spiele benötigt werden, etwa so antworten würde: „Nun, sie bieten viele Möglichkeiten, Ihr Erlebnis individuell anzupassen, aber Sie brauchen sie nicht wirklich.“
Blizzard konzentriert sich ausschließlich auf Addons rund um den Kampf. Andere, beispielsweise solche, die kosmetische Änderungen oder Verbesserungen der Zugänglichkeit anbieten, bleiben unverändert.
