Fallout 3 war ein äußerst wichtiges Projekt für Bethesda, dessen Ziel es war, die postapokalyptische RPG-Reihe in 3D zu bringen. Der dritte Teil zog letztendlich die Spieler an und gab eine klare Richtung für die folgenden Spiele der Serie vor. Beinahe hätte es die Serie nicht mit der legendären VATS-Mechanik geschafft.
Das Zielsystem, das die Zeit anhält und es dem Spieler ermöglicht, einen Schuss abzugeben oder einen Angriff auf einen bestimmten Körperteil des Gegners auszuführen, ist zu einem ikonischen Element der Serie geworden. Wie Istvan Pely, der Hauptzeichner von Fallout 3, zugab, haben die Macher viel über diese Mechanik im Zusammenhang mit der Schießfähigkeit des Charakters nachgedacht.
Mit VATS sollte gezeigt werden, dass Bethesda ein erfolgreiches Spiel erschaffen konnte, das in einem völlig anderen Universum als der Fantasy-Welt von The Elder Scrolls spielt und dabei dennoch den RPG-Geist der ersten beiden Teile von Fallout bewahrt:
Wir mussten herausfinden, wie sich die Fähigkeiten Ihres Charakters auf Ihre Schussfähigkeit auswirken würden. Deine Fähigkeiten sind nicht gut, wenn du also auf Dinge schießt, fehlst du – aber fühlt sich das gut an? Oder ist es einfach nur frustrierend?
Das Team hinter Fallout 3 hat viel Zeit damit verbracht, darüber nachzudenken, ob diese Art von Spielmechanik tatsächlich funktionieren würde und ob die Spieler sie mögen würden. Bethesda war sich dieser ungewöhnlichen Idee so unsicher, dass sie sich fragten, ob irgendjemand ein solches System überhaupt nutzen würde.
Letztendlich ist die Feinabstimmung von V.AT.S. Es hat viel länger gedauert als erwartet, und die Entwickler haben es gerade noch geschafft, es pünktlich fertigzustellen. Die Macher von Fallout 3 hatten das größte Problem mit der Positionierung der Kamera während der Nutzung des Systems, weshalb sie einen separaten Algorithmus entwickelten, um zu verhindern, dass sie während des Zeitlupeneffekts „hängenbleibt“.
