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Ehemaliger CEO von Assassin's Creed geht gegen Ubisoft vor Gericht. Fast eine Million Dollar stehen auf dem Spiel

Former Assassin

Im Oktober letzten Jahres verließ der Chef der Assassin’s Creed-Reihe Ubisoft nach 20 Jahren dortiger Arbeit. In einem LinkedIn-Beitrag gab Marc-Alexis Côté zu, dass es nicht wirklich seine Entscheidung war, zu gehen. Er lehnte eine ihm angebotene neue Stelle ab und forderte ihn daraufhin auf, zu gehen. Obwohl der Entwickler damals behauptete, er hege keinen Groll gegen den Herausgeber, hat er nun Klage gegen ihn eingereicht.

Ubisoft hat geklagt

Radio-Canada berichtete, dass beim Obersten Gerichtshof von Quebec eine Klage eingereicht wurde, in der Côté 1,3 Millionen kanadische Dollar (ca. 935.000 USD) Schadenersatz fordert. Der Betrag umfasst zwei Jahresgehälter plus 75.000 US-Dollar Entschädigung für moralische Schäden.

Dem Artikel zufolge wurde in der Klage argumentiert, dass „der Einfluss von Herrn Côté nach der Gründung der Tochtergesellschaft voraussichtlich schwinden würde.“ [Vantage Studios]der die Assassin's Creed-Reihe übernahm, während er zuvor Aufträge direkt von Yves Guillemot erhielt.

Alles begann letzten Sommer, als Côté während einer Vorstandssitzung erfuhr, dass Ubisoft nach einem neuen Leiter der Assassin's Creed-Franchise suchte. Guillemot war mit seiner Nominierung offenbar nicht einverstanden, da die Stelle eigentlich in Frankreich und nicht in Quebec angesiedelt sein sollte. Côté wurde daher eine Degradierung zum Produktionsleiter oder ein freiwilliger Rücktritt angeboten.

Der Entwickler hielt diese „konstruktive Entlassung“ angeblich für „inakzeptabel“ und forderte daraufhin eine Abfindung von Ubisoft. Das Unternehmen forderte ihn auf, ab dem 13. Oktober nicht mehr ins Büro zu kommen, und verkündete am nächsten Tag Côtés „freiwillige Abreise“. In der Klage wird behauptet, es handele sich um einen Versuch, der Zahlung einer Abfindung zu entgehen.

Aus dem Text ging auch hervor, dass sowohl Côté als auch Ubisoft sich weigerten, sich zu der Angelegenheit zu äußern.

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